Workshop für jagende Hunde

Zur heutigen Zeit leben immer mehr unterschiedliche Hunderassen in unseren Familien. Darunter befinden sich auch viele „Spezialisten“ - mit anderen Worten Hunde, welche für bestimmte Zwecke bzw. Tätigkeitsbereiche gezüchtet wurden.
Die Probleme, die so ein Hund mit sich bringen kann merkt man oft erst dann wenn der Welpe heranwächst, oder der neu zugezogene erwachsene Hund sich eingelebt hat.

Eine ganz eigene Thematik bilden hier jagende Hunde. In einer Gesellschaft, die durch Straßen, Bahngleise, sowie Hobby- und Berufsjäger gekennzeichnet ist, stellt ein jagender Hund ein großes Problem dar.
Selbstverständlich hat man Angst um den eigenen Hund, jedoch existiert auch eine große Gefahr für die Umwelt, da Wild verletzt oder gar getötet werden kann und es auf Straßen im schlimmsten Fall zu schweren Verkehrsunfällen durch Hunde kommen kann.
Somit fristen einige Hunde oft ein Leben an der Leine. Manche Tierschutzvereine vermitteln Wind- bzw. Jagdhunde sogar mit einer vertraglich festgehaltenen Klausel, dass diese Hunde aufgrund ihrer Jagdleidenschaft nicht von der Leine gelassen werden dürfen, was in vielen Fällen sehr kritisch anzusehen ist. Dabei ist die Arbeit mit Jagd- bzw. jagenden Hunden ganz und gar nicht von Misserfolg geprägt und der Freilauf für eine artgerechte Haltung unabdingbar.

Beim Workshop für jagende Hunde lernen Sie, wie Sie das Verhalten Ihres Hundes kontrollieren können. Mit Hilfe einer Hasenzugmaschine wird realitätsnah eine Wildbegegnung simuliert. Dabei ist es um ein Vielfaches leichter, Möglichkeiten und Wege der Unterbrechung zu erarbeiten und umzusetzen. Die Hasenzugmaschine besteht aus einem kleinen Motor mit Spule. Auf dieser Spule befindet sich eine dünne Nylonschnur, mit einer Länge zwischen 350 und 500 Meter, die am Ende mit einem Stück Fell versehen ist. Mittels einer Fernbedienung kann die Spule das Fell mit bis zu 70 km/h entweder geradeaus, oder über Umlenkrollen im Zick-Zack ziehen. Die Rahmenbedingungen schaffen die bestmögliche Umgebung um die eigene Körpersprache und das Timing zu verfeinern.

Der Workshop beginnt mit einem Theorieabend auf den 4 Samstage Praxis folgen. Abschließendes Highlight ist der Besuch eines Wildparks am Sonntag des letzten Workshopwochenendes.

Kursgebühr: 250 Euro pro Mensch/Hund Gespann